GERMANISCHES NATIONALMUSEUM

GERMANISCHES NATIONALMUSEUM

GERMANISCHES NATIONALMUSEUM

Nürnberg, Deutschland
Kunstlicht, Tageslicht und Lichtsteuerung

Architekt: Staatliches Bauamt Erlangen-Nürnberg
Fertigstellungsjahr: 2010
Bilder: Lichtvision, Lothar Reichel Revo Studio

Das aus den 1920er Jahren stammende Galeriebau des Germanischen Nationalmuseums wurde nach den Plänen des Staatlichen Hochbauamtes aufwendig saniert. Die Renovierung umfasste eine umfassende Erneuerung des Dachs und der Verglasung der Lichtdecken oberhalb des ersten Obergeschosses, wodurch die Säle des Galeriebaus nun wieder überwiegend durch natürliches Tageslicht beleuchtet werden. Die Oberlichtsäle beherbergen nun eine vielfältige Sammlung von Gemälden, Skulpturen und Kunstgegenständen, die in einer kontinuierlichen Abfolge von Räumen präsentiert werden. Bei der Renovierung wurden sowohl konservatorische als auch wahrnehmungsphysiologische Aspekte sorgfältig berücksichtigt, um das Besuchererlebnis zu verbessern.

Das aus den 1920er Jahren stammende Galeriebau des Germanischen Nationalmuseums wurde nach den Plänen des Staatlichen Hochbauamtes aufwendig saniert. Die Renovierung umfasste eine umfassende Erneuerung des Dachs und der Verglasung der Lichtdecken oberhalb des ersten Obergeschosses, wodurch die Säle des Galeriebaus nun wieder überwiegend durch natürliches Tageslicht beleuchtet werden. Die Oberlichtsäle beherbergen nun eine vielfältige Sammlung von Gemälden, Skulpturen und Kunstgegenständen, die in einer kontinuierlichen Abfolge von Räumen präsentiert werden. Bei der Renovierung wurden sowohl konservatorische als auch wahrnehmungsphysiologische Aspekte sorgfältig berücksichtigt, um das Besuchererlebnis zu verbessern.

ALBERTINUM

ALBERTINUM

ALBERTINUM

Dresden, Deutschland
Kunstlicht und Beratung Tageslicht

Architekt: Staab Architekten
Fertigstellungsjahr: 2010
Bilder: David Brandt

Die Sanierung des neuen Albertinums umfasste eine Erneuerung und Neuorganisation des Bestandsgebäudes, wie auch eine Erweiterung um hochwassersichere Depoträume, welche nicht im Innenhof, sondern darüber angeordnet wurden. Durch diese Maßnahme entstand ein Raum, der weiterhin Außenraumcharakter trägt, jedoch vielfältige Innenraumnutzungen zulässt und den unterschiedlichen Ausstellungsräumen einen gemeinsamen Bezugspunkt bietet. Tageslicht und Kunstlicht ordnen sich in die architektonische Formsprache ein und unterschiedliche Szenarien mit entsprechenden Lichtstimmungen und -schwerpunkten betonen die Wirkung des Raums.
Die Sanierung des neuen Albertinums umfasste eine Erneuerung und Neuorganisation des Bestandsgebäudes, wie auch eine Erweiterung um hochwassersichere Depoträume, welche nicht im Innenhof, sondern darüber angeordnet wurden. Durch diese Maßnahme entstand ein Raum, der weiterhin Außenraumcharakter trägt, jedoch vielfältige Innenraumnutzungen zulässt und den unterschiedlichen Ausstellungsräumen einen gemeinsamen Bezugspunkt bietet. Tageslicht und Kunstlicht ordnen sich in die architektonische Formsprache ein und unterschiedliche Szenarien mit entsprechenden Lichtstimmungen und -schwerpunkten betonen die Wirkung des Raums.

OPERNTURM FRANKFURT

OPERNTURM FRANKFURT

OPERNTURM FRANKFURT

Frankfurt/Main, Deutschland
Kunstlicht und Beratung Tageslicht

Architekt: Prof. Christoph Mäckler
Fertigstellungsjahr: 2010
Bilder:
Eicken und Mack

Der Opernturm in Frankfurt am Main, etwa 170 Meter hoch, ist ein bedeutendes Merkmal der Skyline der Stadt. Das Gebäude ist durch vertikale Nischen in vier schlanke Türme geteilt, die oben durch eine Brücke verbunden sind. Eine niedrigere Blockbebauung verankert den Komplex, wobei die verschiedenen Eingänge die städtische Präsenz verstärken.

Der repräsentative Haupteingang verfügt über eine Empfangshalle mit großer beleuchteter Decke, ideal zur Ausstellung von Kunstobjekten. Die offene Plaza im Kern des Komplexes harmonisiert Kunst und Tageslicht. Die nächtliche Beleuchtung des Ensembles in der Frankfurter Skyline war eine Herausforderung, aber die zum Opernplatz gerichtete Blockbebauung respektiert den historischen Kontext und schafft gleichzeitig ein markantes Bild aus der Ferne.

Der Opernturm in Frankfurt am Main, etwa 170 Meter hoch, ist ein bedeutendes Merkmal der Skyline der Stadt. Das Gebäude ist durch vertikale Nischen in vier schlanke Türme geteilt, die oben durch eine Brücke verbunden sind. Eine niedrigere Blockbebauung verankert den Komplex, wobei die verschiedenen Eingänge die städtische Präsenz verstärken.

Der repräsentative Haupteingang verfügt über eine Empfangshalle mit großer beleuchteter Decke, ideal zur Ausstellung von Kunstobjekten. Die offene Plaza im Kern des Komplexes harmonisiert Kunst und Tageslicht. Die nächtliche Beleuchtung des Ensembles in der Frankfurter Skyline war eine Herausforderung, aber die zum Opernplatz gerichtete Blockbebauung respektiert den historischen Kontext und schafft gleichzeitig ein markantes Bild aus der Ferne.

GUANGZHOU INTERNATIONAL FINANCE CENTER

GUANGZHOU INTERNATIONAL FINANCE CENTER

GUANGZHOU INTERNATIONAL FINANCE CENTER

Guangzhou, China
Kunstlicht

Architekt: Wilkinson Eyre Architects
Fertigstellungsjahr: 2010
Fotos:
Jonathan Leijonhufvud

Das IFC Guangzhou zählt mit einer von Größe 487 m zu den größten Gebäuden der Erde. Für die Fassadeninszenierung wurde eine Lösung entwickelt, die auch in der nächtlichen Perspektive die charakteristische, diagonale Tragwerkstruktur hinter der Ganzglasfassade ablesen lässt. Da die Nutzung des Towers durch Office und Hotel geprägt ist, musste die Beleuchtung einerseits von außen wartungsfähig sein und durfte andererseits kein Streulicht in den Innenraum fallen lassen. Die Lösung sind integrierte Fassadenelemente mit LED, die dynamisch und farbig bespielt werden können. Als Standard wurden jedoch monochrome und statische Lichtszenen entwickelt, um das Gebäude angemessen architektonisch zu beleuchten.
Das IFC Guangzhou zählt mit einer von Größe 487 m zu den größten Gebäuden der Erde. Für die Fassadeninszenierung wurde eine Lösung entwickelt, die auch in der nächtlichen Perspektive die charakteristische, diagonale Tragwerkstruktur hinter der Ganzglasfassade ablesen lässt. Da die Nutzung des Towers durch Office und Hotel geprägt ist, musste die Beleuchtung einerseits von außen wartungsfähig sein und durfte andererseits kein Streulicht in den Innenraum fallen lassen. Die Lösung sind integrierte Fassadenelemente mit LED, die dynamisch und farbig bespielt werden können. Als Standard wurden jedoch monochrome und statische Lichtszenen entwickelt, um das Gebäude angemessen architektonisch zu beleuchten.

AUSSTELLUNG BERHOLD FURTMEYR IM HISTORISCHEN MUSEUM

AUSSTELLUNG BERHOLD FURTMEYR IM HISTORISCHEN MUSEUM

AUSSTELLUNG BERHOLD FURTMEYR

Regensburg, Germany
Artificial Lighting & Lighting Controls

Architekt: Tillmann Wagner Architekten
Fertigstellungsjahr: 2010
Bilder: Tillmann Wagner Architekten

Die temporäre Ausstellung präsentierte von November 2010 bis Februar 2011 zum ersten Mal einen Großteil des Gesamtwerks des Regensburger Buchmalers Berthold Furtmeyr. Die gegenseitige Ergänzung von Bild und Text in der Buchmalerei findet ihre Entsprechung in der Konzeption der Ausstellungsarchitektur. Eine adäquate Akzentuierung der einzelnen Kunstwerke bei gleichzeitiger Unterstützung der architektonischen Gesamtgestaltung auf eine unaufdringliche und zurückhaltende Weise, stellte eine besondere Herausforderung in diesem Projekt mit stark begrenztem finanziellem Spielraum dar.

Die temporäre Ausstellung präsentierte von November 2010 bis Februar 2011 zum ersten Mal einen Großteil des Gesamtwerks des Regensburger Buchmalers Berthold Furtmeyr. Die gegenseitige Ergänzung von Bild und Text in der Buchmalerei findet ihre Entsprechung in der Konzeption der Ausstellungsarchitektur. Eine adäquate Akzentuierung der einzelnen Kunstwerke bei gleichzeitiger Unterstützung der architektonischen Gesamtgestaltung auf eine unaufdringliche und zurückhaltende Weise, stellte eine besondere Herausforderung in diesem Projekt mit stark begrenztem finanziellem Spielraum dar.