LAKHTA CENTRE

LAKHTA CENTRE

LAHKTA CENTER

St. Petersburg, Russland
Kunstlicht

Architekt: RMJM
Fertigstellungsjahr: 2018
Bilder: Lakhta Center, press service

Das architektonische Konzept des Komplexes basiert auf Wasserbildern: Wellen, Eiszapfen, zerkleinerte Eisberge, all dies erinnert an die Küsten der Ostsee. Inspiriert vom Kristallisationsprozess des Wassers und davon, wie Eis das Licht feiert, indem es in seiner Struktur spielerische Effekte erzeugt, korrespondiert unser Beleuchtungskonzept mit der umfangreichen Verwendung des Materials Glas in der gesamten Architektur des Lakhta Centers.

Es wurde ein ganzheitlicher Beleuchtungsansatz verfolgt, indem das Gesamtkonzept abgebildet und dann auf einzelne Elemente reduziert wurde. So werden Turm, Multifunktionskomplex, Eingangsbogen, Podium und Landschaftsbereich eine einzige Geschichte erzählen. Das Volumen des Turms wird durch unterschiedliche Lichtintensitäten definiert, indem zwei Hauptbeleuchtungskomponenten kombiniert werden: die Rahmenbeleuchtung im Inneren und die lineare Kantenbeleuchtung im Außenbereich. Das Beleuchtungskonzept ermöglicht die Entwicklung verschiedener Beleuchtungsszenen, wie z. B. Alltagsszenen, abendliche Winterszenen, spezielle Veranstaltungsszenen oder Festivalszenen, Nachtszenen und andere. Ein besonderer Teil der Turmbeleuchtung war die Entwicklung eines detaillierten Konzepts für die Hindernisbefeuerung von Flugzeugen und die „vogelfreundliche“ Beleuchtung sowie deren Integration in das Gesamtkonzept.

Das architektonische Konzept des Komplexes basiert auf Wasserbildern: Wellen, Eiszapfen, zerkleinerte Eisberge, all dies erinnert an die Küsten der Ostsee. Inspiriert vom Kristallisationsprozess des Wassers und davon, wie Eis das Licht feiert, indem es in seiner Struktur spielerische Effekte erzeugt, korrespondiert unser Beleuchtungskonzept mit der umfangreichen Verwendung des Materials Glas in der gesamten Architektur des Lakhta Centers.

Es wurde ein ganzheitlicher Beleuchtungsansatz verfolgt, indem das Gesamtkonzept abgebildet und dann auf einzelne Elemente reduziert wurde. So werden Turm, Multifunktionskomplex, Eingangsbogen, Podium und Landschaftsbereich eine einzige Geschichte erzählen. Das Volumen des Turms wird durch unterschiedliche Lichtintensitäten definiert, indem zwei Hauptbeleuchtungskomponenten kombiniert werden: die Rahmenbeleuchtung im Inneren und die lineare Kantenbeleuchtung im Außenbereich. Das Beleuchtungskonzept ermöglicht die Entwicklung verschiedener Beleuchtungsszenen, wie z. B. Alltagsszenen, abendliche Winterszenen, spezielle Veranstaltungsszenen oder Festivalszenen, Nachtszenen und andere. Ein besonderer Teil der Turmbeleuchtung war die Entwicklung eines detaillierten Konzepts für die Hindernisbefeuerung von Flugzeugen und die „vogelfreundliche“ Beleuchtung sowie deren Integration in das Gesamtkonzept.

BAUHAUS MUSEUM DESSAU

BAUHAUS MUSEUM DESSAU

BAUHAUS MUSEUM DESSAU

Dessau, Deutschland
Kunstlicht

Kunde: Stiftung Bauhaus Dessau
Architekt: addenda architects
Fertigstellungsjahr: 2019
Bilder: Zumtobel, Faruk Pinjo

Die Lichtplanung schafft eine serielle, industrielle, flexible lineare Grundstruktur im Bereich der Decke mit einem klassischen Lichtbandsystem, das die Aufnahme von unterschiedlichsten Lichtkomponenten wie auch elektrotechnischen Komponenten erlaubt. Die Minimierung der Stilmittel der Lichttechnik stellt den Raum in den Vordergrund und bildet die Bühne für die vielfältige Nutzung des neugeschaffenen Bauhaus-Raumes. Das Allgemeinlicht arbeitet mit dem demokratisch-diffusen Licht. Die Ausstellungsgestaltung im Sammlungsbereich arbeitet mit dem inszenierten licht-gerichteten Licht.

Das Erdgeschoss mit der temporären Ausstellung will sich lichttechnisch und räumlich öffnen. Die Inszenierung der Kunst gibt dem Betrachter Platz, das Objekt im örtlichen Kontext einzuordnen. Die Blickbeziehung zur Stadt und zum Park werden in die Präsentation eingebunden. Das Bauhaus ist nicht nur Bau- und Kunstgeschichte, sondern ist im Jetzt zu kalibrieren.

Die Lichtplanung schafft eine serielle, industrielle, flexible lineare Grundstruktur im Bereich der Decke mit einem klassischen Lichtbandsystem, das die Aufnahme von unterschiedlichsten Lichtkomponenten wie auch elektrotechnischen Komponenten erlaubt. Die Minimierung der Stilmittel der Lichttechnik stellt den Raum in den Vordergrund und bildet die Bühne für die vielfältige Nutzung des neugeschaffenen Bauhaus-Raumes. Das Allgemeinlicht arbeitet mit dem demokratisch-diffusen Licht. Die Ausstellungsgestaltung im Sammlungsbereich arbeitet mit dem inszenierten licht-gerichteten Licht.

Das Erdgeschoss mit der temporären Ausstellung will sich lichttechnisch und räumlich öffnen. Die Inszenierung der Kunst gibt dem Betrachter Platz, das Objekt im örtlichen Kontext einzuordnen. Die Blickbeziehung zur Stadt und zum Park werden in die Präsentation eingebunden. Das Bauhaus ist nicht nur Bau- und Kunstgeschichte, sondern ist im Jetzt zu kalibrieren.

ANTONIOLI STORE

ANTONIOLI STORE

ANTONIOLI STORE

Mailand, Italien
Kunstlicht

Architekt: Casper Mueller Kneer
Fertigstellungsjahr: 2019
Bilder:
Simone Bossi

Die künstliche Innenbeleuchtung wurde für eine neue Boutique der Luxusmodemarke Antonioli entworfen. Das Beleuchtungskonzept sieht ein regelmäßiges Raster aus an der Oberfläche montierter linearer Beleuchtung in Kombination mit Oberflächenstrahlern als Akzente für die Produktpräsentation vor. Das klare, minimalistische und grafische Deckendesign fügt sich in die elegante und ehrliche Innenarchitektur ein und wird durch die reflektierenden Oberflächen visuell vervielfacht. Die Beleuchtung mit 3000K sorgt für eine neutrale und dennoch einladende Atmosphäre, während ein hoher CRI die Farben der Waren hervorhebt und auffällige Akzente setzt.
Die künstliche Innenbeleuchtung wurde für eine neue Boutique der Luxusmodemarke Antonioli entworfen. Das Beleuchtungskonzept sieht ein regelmäßiges Raster aus an der Oberfläche montierter linearer Beleuchtung in Kombination mit Oberflächenstrahlern als Akzente für die Produktpräsentation vor. Das klare, minimalistische und grafische Deckendesign fügt sich in die elegante und ehrliche Innenarchitektur ein und wird durch die reflektierenden Oberflächen visuell vervielfacht. Die Beleuchtung mit 3000K sorgt für eine neutrale und dennoch einladende Atmosphäre, während ein hoher CRI die Farben der Waren hervorhebt und auffällige Akzente setzt.

UNIVERSITÄRE ALTERSMEDIZIN FELIX PLATTER

UNIVERSITÄRE ALTERSMEDIZIN FELIX PLATTER

UNIVERSITÄRE ALTERSMEDIZIN FELIX PLATTER

Basel, Schweiz
Kunstlicht

Bauherr: Felix Platter Spital Basel
Architekt: Wörner Traxler Richter mit Holzer Kobler Architekturen
Fertigstellungsjahr: 2019
Bilder: Frank Blümler

Im Jahr 2014 gewann die ARGE HandinHand das Auswahlverfahren mit der folgenden Begründung. Das Projekt «HandinHand» besticht einerseits durch die subtile architektonisch/städtebauliche Ausformulierung und ist ein genaues Passstück im Schnittpunkt von Wohnquartier, öffentlicher Infrastruktur und der Architektur-Ikone des alten Felix Platter-Spitals. Andererseits verspricht das neue Spital eine gute Aufenthaltsqualität für die Patienten mit einem attraktiven Außenbezug. Die Transformation dieses Gedankens in die Lichtgestaltung bezog sich auf sowohl auf den Außen- als auch auf den Innenraum.

Die Wegeführung mittels Lichtlinien in unterschiedlichen Spielarten wurde für die Orientierung im Haus verwendet – die ruhige sichtbare Lichtlinie als begleitendes Element in den Fluren oberhalb des Handlaufes und die verdeckte Linie als Fuge, um die Informationsstationen zu markieren. Kommunikationsbereiche sind erkennbar als runde diffuse Leuchten in unterschiedlichen Ausformungen, als Pendellösung mal direkt, mal direkt/indirekt und auch als Einbauleuchte. Sie bilden einen Kontrast zu den wegbegleitenden Linien und Zonieren die offenen Flure und Wartebereiche.

Im Jahr 2014 gewann die ARGE HandinHand das Auswahlverfahren mit der folgenden Begründung. Das Projekt «HandinHand» besticht einerseits durch die subtile architektonisch/städtebauliche Ausformulierung und ist ein genaues Passstück im Schnittpunkt von Wohnquartier, öffentlicher Infrastruktur und der Architektur-Ikone des alten Felix Platter-Spitals. Andererseits verspricht das neue Spital eine gute Aufenthaltsqualität für die Patienten mit einem attraktiven Außenbezug. Die Transformation dieses Gedankens in die Lichtgestaltung bezog sich auf sowohl auf den Außen- als auch auf den Innenraum.

Die Wegeführung mittels Lichtlinien in unterschiedlichen Spielarten wurde für die Orientierung im Haus verwendet – die ruhige sichtbare Lichtlinie als begleitendes Element in den Fluren oberhalb des Handlaufes und die verdeckte Linie als Fuge, um die Informationsstationen zu markieren. Kommunikationsbereiche sind erkennbar als runde diffuse Leuchten in unterschiedlichen Ausformungen, als Pendellösung mal direkt, mal direkt/indirekt und auch als Einbauleuchte. Sie bilden einen Kontrast zu den wegbegleitenden Linien und Zonieren die offenen Flure und Wartebereiche.

SUZHOU NO. 2 BIBLIOTHEK

SUZHOU NO. 2 BIBLIOTHEK

SUZHOU NO. 2 BIBLIOTHEK

Suzhou, China
Kunstlicht

Bauherr: Library Suzhou
Architekt: gmp Architekten
Fertigstellungsjahr: 2019
Bilder: Christian Gahl, gmp Architekten
Die Bibliothek erhält ihr einzigartiges Erscheinungsbild durch die Form des Gebäudes und die Materialität ihrer Fassade. Aluminium-Lamellen sorgen für eine großzügige Transparenz, während die eleganten massiven Volumina Gewicht verleihen. An Pfosten montierte Flutlichter mit präziser Lichtoptik werfen einen subtilen und gleichmäßigen Schein auf die Lamellen der Fassade. Optiken und Winkel wurden so gewählt, dass Blendung für Personen im Gebäude auf ein Minimum reduziert wird, während die Beleuchtungswirkung auf den Lamellen maximiert wird. Die Decken der großen Zugangskorridore zum zentralen Innenhof werden gleichmäßig betont, um ein Orientierungsgefühl und Großzügigkeit zu vermitteln. Die hellen Decken öffnen den Raum visuell und bieten ausreichend Licht für die Wegfindung und den Komfort.
Die Bibliothek erhält ihr einzigartiges Erscheinungsbild durch die Form des Gebäudes und die Materialität ihrer Fassade. Aluminium-Lamellen sorgen für eine großzügige Transparenz, während die eleganten massiven Volumina Gewicht verleihen. An Pfosten montierte Flutlichter mit präziser Lichtoptik werfen einen subtilen und gleichmäßigen Schein auf die Lamellen der Fassade. Optiken und Winkel wurden so gewählt, dass Blendung für Personen im Gebäude auf ein Minimum reduziert wird, während die Beleuchtungswirkung auf den Lamellen maximiert wird. Die Decken der großen Zugangskorridore zum zentralen Innenhof werden gleichmäßig betont, um ein Orientierungsgefühl und Großzügigkeit zu vermitteln. Die hellen Decken öffnen den Raum visuell und bieten ausreichend Licht für die Wegfindung und den Komfort.